Mehr Krebs in der Gartenstadt?

Anfang September diesen Jahres traten besorgte Mütter auf den Flensburger FDP-Mann Kay Richert zu und konfrontierten ihn mit einem Gerücht: In der Gartenstadt sollte es vermehrt Fälle von Krebs geben, ein Zusammenhang mit der ehemaligen militärischen Nutzung des Geländes wurde vermutet.

„Ich habe mich sofort darum gekümmert und mich beim Gesundheitsamt, bei der Ärztekammer, beim Gesundheitsministerium, beim Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und sogar bei Stellen der Bundeswehr erkundigt.“ sagt Kay Richert, der mit seiner Familie ebenfalls in der Gartenstadt wohnt. Seine Bemühungen mündeten in einen Prüfauftrag an das Krebsregister Schleswig-Holstein, das für den FDP-Mann die seit 2006 gemeldeten Krebserkrankungen in Flensburg analysierte und zu einem beruhigenden Ergebnis kam. Kay Richert: „Es gibt laut Untersuchung keinerlei Anzeichen dafür, dass das Krebsrisiko in der Gartenstadt erhöht ist.“

„Ich freue mich über dieses sehr positive Ergebnis.“ sagt der Flensburger FDP-Vorsitzende. „Ich freue mich aber auch, dass die Bürger mit ihren Ängsten und Problemen zu mir kommen – einen größeren Vertrauensbeweis gibt es wohl kaum.“ Und in solchen Fällen setze er Netzwerk und Einfluss gerne ein, denn er sei ja auch in die Politik gegangen, um vor Ort helfen zu können – genau dafür sind Politiker da.

Ein großes Dankeschön geht an das Krebsregister SH: „Ohne das hohe Engagement der Mitarbeiter und den engen Kontakt wäre es nicht möglich gewesen, den verunsicherten Anwohnern so schnell Entwarnung geben zu können.“, sagt FDP-Mann Richert. Erwähnenswert ist auch das Engagement der Stadtverwaltung, ohne deren Zuarbeit die Untersuchung nicht so zügig und qualitativ gut hätte vonstattengehen können. Ein besonderer Dank der Betroffenen geht deswegen auch an den Fachbereich Entwicklung und Innovation unter Dr. Peter Schroeders.

Das Antwortschreiben  des Krebsregisters Schleswig-Holstein auf die Anfrage können Sie hier einsehen.