Krankenhausneubau: Diako-Vorstand und FDP-Flensburg trafen sich zum Austausch über aktuelle und künftige Themen

Mitte Oktober trafen sich die FDP-Ratsleute Christoph Anastasiadis und Susanne Rode-Kuhlig sowie das FDP-Landtagsmitglied Kay Richert zu einem Gespräch mit dem Vorstand der Diako Flensburg, Martin Wilde und dem neuen Rektor Dirk Outzen.

Themenschwerpunkte waren u. a. die wirtschaftlichen Herausforderungen für das Krankenhaus während der Coronakrise. Martin Wilde lobte die schnellen Überbrückungshilfen des Landes Schleswig-Holstein, schilderte aber auch die Herausforderungen aufgrund des Aufnahmestopps und die deutliche Unterbelegung der Betten.

Weiterer Schwerpunkt war der Krankenhausneubau. Susanne Rode-Kuhlig, die 2016 den Anstoß zum Zentralkrankenhaus gegeben hatte, erkundigte sich nach dem aktuellen Sachstand des Projektes. Hier zeigte Rektor Dirk Outzen die aktuelle Entwicklung auf. Auf Impuls Rode-Kuhligs erklärte er, man werde sich auch das niederländische Hygienekonzept als moderne Lösung ansehen. Zum besseren Umgang mit Krankenhauskeimen sollen demnächst Neubauten in Luxemburg besichtigt werden.

Natürlich durfte in dem Gespräch auch das Thema Schwangerschaftsabbrüche nicht fehlen. Sowohl Martin Wilde als auch Dirk Outzen zeigten sich auf Nachfrage erleichtert, dass die Stadtverwaltung und die Lokalpolitik einen alternativen Ausweg angeboten haben. Ratsfrau Susanne Rode-Kuhlig sagte hierzu: „Ich bin froh, dass hierzu ein Vorschlag auf dem Tisch liegt. Auch wenn alles noch in der Schwebe ist, appelliere wir doch auf eine baldige Einigung, um das Gesamtprojekt nicht zu gefährden.“