FFG-Erweiterung erhält Rückendeckung aus Ministerium und FDP-Landtagsfraktion

Sowohl Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) als auch der Flensburger Abgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der FDP Kay Richert stärkten am Rande der Landtagsdebatte um die maritime Wirtschaft den Plänen der FFG den Rücken, auf deren eigenem Gelände eine neue Montagehalle zu errichten. Sie appellierten an alle Parteien im Landtag, sich in Flensburg für die damit verbundene Schaffung von über 100 Arbeitsplätzen stark zu machen und damit auch ehemaligen Mitarbeitern der FSG, die in eine Transfergesellschaft gewechselt sind, eine Perspektive am Standort Flensburg zu schaffen. 

Wir sind uns doch alle einig, daß dort, wo Arbeitsplätze neu geschaffen werden können, dieses auch stattfinden muß. Viele ehemalige Mitarbeiter der FSG haben so die Chance, zu einem sozialversicherten und tarifgebundenen Arbeitsplatz zu kommen“ so der Wirtschaftsminister. „Es ist in unser aller Interesse dafür zu sorgen, daß in Flensburg diese Arbeitsplätze entstehen.“ Er warb entschieden um Unterstützung, der FFG den Bau der Montagehalle zeitnah zu ermöglichen, damit diese Arbeitsplätze nicht nach Hessen verloren gingen. 

Ralf Stegner (SPD) hatte vorher der FFG „Probleme mit dem Rechtsstaat“ und „Immobilienspekulation“ vorgeworfen und generell die Höhe der Anzahl an ehemaligen FSG-Mitarbeitern infrage gestellt, die bei der FFG einen neuen Arbeitsplatz finden würden. Kay Richert hat für die Unterstellungen zwar nicht übrig, kann Stegners Einlassung aber grundsätzlich auch Positives abgewinnen: „Ich entnehme den markigen Worten Ralf Stegners, daß er die Vorgänge in Flensburg innerlich auch schlimm findet.“ Er gehe daher davon aus, dass der SPD-Fraktionsvorsitzende Aufklärungsarbeit bei seinen Parteifreunden in Flensburg leisten werde und freue sich auch über diese Unterstützung.