FDP und Junge Liberale stellen sich hinter die Studierenden an der Hochschule Flensburg

Nachdem in dieser Woche im Zusammenhang mit der geplanten Re-Akkreditierung das drohende Aus für den Nautik-Studiengang an der Hochschule Flensburg bekannt wurde, äußern sich nun die FDP-Ratsfraktion und die Jungen Liberalen zu einer möglichen Unterstützung aus der Kommunalpolitik.

Das Maritime Forschungs- und Ausbildungszentrum der Hochschule ist ein großes Pfund, mit dem wir hier in der Region wuchern können“, erklärt der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Anastasiadis. Mit Blick auf die lange Tradition der Studiengänge habe sich hier in Flensburg ein solides Netzwerk mit guter Expertise gebildet. „Unser Ziel muss es daher sein, den Standort auch weiterhin für die Schiffsoffiziersausbildung in Schleswig-Holstein zu erhalten.

Die FDP-Ratsfraktion hofft deshalb auf eine breite Unterstützung der Fraktionen bei einer gemeinsamen Resolution in der Ratsversammlung am kommenden Donnerstag. „Die Entscheidung der Zeva hätte zweifelsfrei Auswirkungen für die Zukunft von maritimer Forschung und Wirtschaft hier vor Ort. Ein politisches Signal ist daher aus unserer Sicht sinnvoll, auch wenn Kommunalpolitik nicht direkt am Tisch der Entscheider*innen sitzt“, so Anastasiadis weiter.

Die Jungen Liberalen befürchten unterdessen eine zu große Unsicherheit für die Studierenden selbst. “Die Betroffenen wissen aktuell nicht, ob sie in Flensburg noch ihr Seefahrtpatent erhalten können. Die Unsicherheit um den Studiengang Nautik kratzt an der Ausbildungsperspektive vieler junger Menschen“, so Erik Jäger, Vorsitzender der Jungen Liberalen Flensburg. 

Jäger hofft deshalb auf positive Signale aus der Politik, mit denen eine zügige Entscheidungsfindung in den kommenden Wochen unterstützt werden kann. „Ich erwarte, dass sich die Flensburger Kommunalpolitik in dieser Situation geschlossen hinter die Studierenden stellt und einen klaren Appell für den Studiengang Nautik ausgibt.