FDP kritisiert langsames Verfahren der Verwaltung am Flensburger Hafermarkt

Der Flensburger Hafermarkt war diese Woche Thema im Planungsausschuss: Der Gebäudekomplex soll wieder mit Leben gefüllt werden, da dieser zunehmend verfällt. Problem ist allerdings der aktuelle Bebauungsplan, der durch einen neuen ersetzt werden soll. Zwar fordert der Discounter Lidl einen zügigen Baustart, die Verwaltung möchte das Bauvorhaben allerdings lieber im Wettbewerbsverfahren ausschreiben – was zu Verzögerungen führen würde.

FDP-Ratsfrau Susanne Rode-Kuhlig kritisiert das langsame Tempo der Verwaltung: „Die Leute im Stadtteil warten und warten. Das muss schneller gehen. Ein langsames Verfahren schreckt die Investoren ab. So kann man mit einem Investor nicht umgehen.“

Zum alternativen Bebauungsplan sagte Susanne Rode-Kuhlig: „In bestehende Planungen durch die Neuaufstellung eines Bebauungsplanes einzugreifen, ist Investorenfeindlich! Die Verwaltung hatte zuvor 4 Jahre Zeit, das Verfahren anzustoßen. Jetzt kommt ein Investor mit einem Plan und dann möchte die Verwaltung plötzlich den B-Plan ändern.
So werden nach dem Hotel am Bahnhof und der Brauerei weitere Pläne und die Zukunft der Stadtentwicklung gefährdet.