FDP fordert sofortige Räumung des Bahnhofswaldes

Nachdem die Hotelinvestoren Duschkewitz und Hansen eine Räumung des Bahnhofswaldes bis Ende Februar gefordert hatten, meldet sich nun die FDP-Ratsfraktion zu Wort.

Dass Frau Lange nicht bereits am eigentlich vorgesehenen Termin räumen ließ, ist ein Schlag ins Gesicht aller Menschen, die in Flensburgs Zukunft investieren wollen. Es handelt sich hier schließlich um ein 50-Millionen-Objekt mit ca. 100 Arbeitsplätzen. Der Gästekreis eines Steigenberger-Hotels bringt Kaufkraft in die Stadt. Wir fordern von Oberbürgermeisterin Lange, zügig das Recht durchzusetzen und dafür zu sorgen, dass das Bahnhofshotel zustande kommt“, kommentiert Susanne Rode-Kuhlig, FDP-Ratsfrau im Planungsausschuss, die aktuelle Entwicklung.

Laut der FDP-Ratsfraktion würde Flensburg für Investoren zunehmend unattraktiver, sollte ein Bauprojekt wie das Bahnhofshotel durch eine widerrechtliche Besetzung nicht umgesetzt werden können. „Das wäre ein verdammt schlechtes Zeichen für die wirtschaftliche Perspektive unserer Stadt. Es geht hier nicht zuletzt um neue Arbeitsplätze“, ergänzt der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Anastasiadis. 

Vor diesem Hintergrund irritieren auch die Aussagen der Verwaltungsspitze im vergangenen Hauptausschuss. „Frau Lange hätte die Gelegenheit nutzen müssen, sich klar zur Zukunft des Projekts zu äußern“, kritisiert Anastasiadis. Unter Beteiligung der FDP war der Verwaltung hier ein Fragenkatalog vorgelegt worden, der diverse offene Fragen zum Bahnhofshotel klären sollte.

Die FDP-Ratsfraktion werde sich mit Nachdruck dafür einsetzen, dass das Projekt doch noch umgesetzt wird.