FDP fordert Flensburger Modell-Region

Flensburg führt seit vielen Wochen an mehreren Test-Stationen innerhalb des Stadtgebietes Corona-Schnelltests durch. Diese Test-Stationen, die damit verbundene Infrastruktur als auch die Testkapazitäten waren landesweit bzw. bundesweit führend – zumindest vor weniger Wochen noch. Leider hat die Stadtverwaltung Flensburg diese Test-Kapazitäten nicht genutzt, um Testkonzepte und ein Tagesticket wie in Tübingen umzusetzen.

„Flensburg befindet sich seit Beginn der Corona-Pandemie weitestgehend im Verwaltungsmodus. Städte wie Tübingen sind hingegen in den Gestaltungsmodus übergegangen. Der Flensburger Verwaltungsspitze fehlt es an Visionen und am Mindset, lösungsorientiert zu arbeiten“, stellt FDP-Ratsherr Björn Ellenberg fest.

In Tübingen wurden mehrere Test-Stationen eingerichtet, an denen Personen einen kostenlosen Corona-Schnelltest durchführen können. Ist dieser negativ, erhalten die Getesteten ein Tagesticket, mit dem sie bspw. die Außengastronomie nutzen können. Auch Kunst- und Kultureinrichtungen wie Theater, Kinos und Bibliotheken können so wieder genutzt werden. Ebenso ist der Einzelhandel ohne Terminvereinbarung geöffnet – dafür genügt ebenfalls das Tagesticket.

„Es ist völlig unverständlich, dass Simone Lange der Kommunalpolitik und den Flensburger*innen bislang kein Konzept analog zum Tübinger Modellprojekt vorgelegt hat, obwohl schon häufig auf Best-Practice-Beispiele aus anderen Städten verwiesen wurde“, kritisiert der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Anastasiadis.

Hier gibt es Infos zum Tübinger Tagesticket: