FDP Flensburg hält kommunalen Ordnungsdienst für unabdingbar, um das Grillverbot am Strand zu kontrollieren

In dieser Woche kündigte die Stadtverwaltung an, das Grillen an den Flensburger Stränden vorerst zu verbieten. Dies sei eine Reaktion auf die Vorkommnisse der letzten Wochen an den Flensburger Stränden, bei denen u. A. glühende Kohle zu Verletzungen bei Strandbesuchern führte.

Gerade vor dem Hintergrund der Trockenheit in den letzten Wochen unterstützt die FDP-Fraktion die Idee, das Grillen an den Stränden für diese Saison auszusetzen“, sagt FDP-Fraktionschef Christoph Anastasiadis. Die Gefahr von Bränden sei – auch durch Unachtsamkeit – momentan besonders hoch. Weiteren Verletzungen müsse man beim aktuellen Ansturm auf die Strände ebenfalls vorbeugen.

Es gibt jedoch auch Kritik: „Unklar ist für uns nach wie vor, wie diese und andere Maßnahmen genau kontrolliert werden sollen“, so Anastasiadis weiter. Auch das Falschparken und diverse Ordnungswidrigkeiten waren in den vergangenen Wochen Gegenstand der Debatte. Er unterstreicht seine Forderung: „Wir bleiben dabei, es braucht einen kommunalen Ordnungsdienst für Flensburg, der sich genau um diese Fragen kümmert.

Ein Verbot auf dem Papier bringe nichts, wenn anschließend nicht kontrolliert würde. „Genau an diesem Punkt gibt es jedoch seit Jahren Uneinigkeit in den politischen Ausschüssen. Wir plädieren daher dafür, dass sich die Fraktionen jetzt nochmals zusammensetzen.