FDP Flensburg äußert Bedauern zu den Brauerei-Standortplänen & kritisiert die Verwaltung

Großer Paukenschlag am Freitag – Logistik der Flensburger Brauerei zieht ins Gewerbegebiet nach Schuby. Die FDP Flensburg empfindet diesen Schritt als großen Imageschaden für die Fördestadt. „Die Flensburger Brauerei trägt unseren Namen und steht wie kein zweites Unternehmen für Flensburg. Es ist bitter, dass wir es nicht geschafft haben, das Unternehmen hier zu halten“, schildert FDP-Mitglied und Finanzausschussvorsitzender Christian Schweckendieck seine Enttäuschung.

Auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Anastasiadis äußert seine Unzufriedenheit und mahnt: „Ich bedaure sehr, dass es nicht gelungen ist, die Brauerei komplett in Flensburg zu halten. Hier geht es am Ende auch um Arbeitsplätze, die durch diesen Schritt abwandern und Flensburg hart treffen. Die bisherigen Statements aus Politik und Verwaltung lassen hingegen tief blicken. Die Ambitionslosigkeit in der Wirtschaftspolitik ist kaum noch zu unterbieten. Wir müssen aufpassen, dass nicht noch weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Simone Langes Politik der letzten Jahre ist Grundlage für die Entscheidung der Flensburger Brauerei. Queisser ist ein weiteres Beispiel. Das Verhalten der Stadtverwaltung betrachte ich als wirtschaftsfeindlich“, fasst FDP-Ratsherr Björn Ellenberg zusammen.

Die FDP Flensburg findet, das vorrangig Ziel von Politik und Verwaltung sollte sein, zukünftige Projekte sowie Unternehmensansiedlungen zu unterstützen und bei Bedarf Aufklärung zu leisten, um Klageandrohungen zu verhindern.