City Flensburg: FDP ruft zum sofortigen Handeln auf

Mit Bedauern hat auch die FDP-Ratsfraktion auf die Schließung des Karstadt-Warenhauses in Flensburg reagiert. „Wir werden für Karstadt und die Mitarbeiter natürlich weiterhin zum Dialog zur Verfügung stehen“, sagt Christoph Anastasiadis, der im August den FDP-Fraktionsvorsitz von Kay Richert übernehmen wird. Die Aufmerksamkeit gelte nun sowohl den Beschäftigten als auch den Kaufleuten und der Flensburger Innenstadt. Denn Karstadt ist dieser Tage kein Einzelfall, da bereits weitere Geschäfte der Innenstadt ihre Türen geschlossen haben, darunter Läden wie Hallhuber oder Gerry Weber.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung geht es jetzt darum, Perspektiven für und im Innenstadthandel zu schaffen“, erläutert Anastasiadis. Daher begrüße die FDP-Ratsfraktion, dass das Thema nun in den Fokus von Politik und Verwaltung gelangt. Gleichwohl seien die Probleme, die jetzt zu den Ladenschließungen führen, nicht erst seit Corona bekannt. Bereits in den vergangenen Jahren habe es beispielsweise ein Frequenzverlust von Kunden in der Flensburger Innenstadt gegeben.

Die FDP ist daher schon länger in Gesprächen mit der Kaufmannschaft und wird auch in Zukunft Initiative für die Belange der Innenstadt ergreifen“, so Anastasiadis weiter. Jetzt gehe es um die Schaffung besserer Rahmenbedingungen. Hier könne auch die Kommunalpolitik an wichtigen Stellschrauben drehen, etwa am Einzelhandelskonzept oder am Masterplan-Mobilität.