Zu Besuch in der Flensburger Brauerei

Christine Aschenberg Dugnus, MdB, und Kay Richert, MdL, waren heute zu Besuch in Deutschlands nördlichster Privatbrauerei, und bekamen von dem Geschäftsführer Hans-Peter Heyen einen intensiven Einblick in die Produktionsprozesse der Flensburger Braukunst sowie wirtschaftliche, logistische Herausforderungen  geboten.

Die Flensburger Brauerei, 1888 gegründet, ist heute noch ein selbständiges Familienunternehmen mit über 200 Mitarbeitern und einem Ausstoß von ca. 590.000 Hektolitern pro Jahr. Täglich verlassen so bis zu 50.000 Kisten Flens das Lager am Munketoft. Das hochmoderne Abfüllanalage erreicht eine Nennleistung von 75.000 Flaschen pro Stunde. Gebraut wird nach Deutschem Reinheitsgebot mit norddeutscher Küstengerste und aus eigenem Quellwasser.

Um die hohen Qualitätsstandards bei der Produktion sichern zu können, überprüft das eigene Qualitätsmanagement stetig sämtliche Betriebsprozesse, Produkte und Rohstoffe. In Verbindung von Tradition und Innovation investiert die Flensburger Brauerei laufend in neue ökologische und regenerative Herstellungsprozesse.

Die Flensburger Brauerei bildet unter anderem auch zum Braumeister aus, einem Lehrberuf, dem es zur Zeit an Nachwuchs mangelt. Braumeister werden nicht nur in der Bierbranche gesucht, sondern auch in Meyereien, Saftproduzenten und vielen anderen Lebensmittelbranchen.

Das Flensburger Bier findet weltweit viele Fans, so exportieren die Flensburger ihr Bier außerhalb der EU auch nach China, Rußland, USA und Südamerika.