Verwaltung effektiver gestalten, Kostensteigerungen verhindern

Die FDP-Ratsfraktion möchte mit einem Antrag zur Effizienzsteigerung der Verwaltungsaufgabe Flensburgs Handlungsfähigkeit für die Zukunft sichern. Die Stadt ächzt derzeit unter der Last eines Schuldenberges von rund 400 Millionen Euro. Um den derzeit 1.315 städtischen Mitarbeitern mehr Raum und Zeit für Ihre eigentlichen Aufgaben geben zu können, muss der Verwaltungsablauf überprüft und effektiver gestaltet werden. Dazu schlagen wir eine Reihe von Maßnahmen vor. Ein ganz wichtiges Anliegen ist, dass wir den Bürger entlasten und den Verwaltungsapparat von unnötiger Arbeit befreien sowie Kleingebühren bis zu 30 Euro abschaffen. Erfahrungen aus dem Nachbarland Dänemark haben gezeigt, dass die Erhebung von Kleingebühren mehr Verwaltungskosten verursacht, als an Einnahmen generiert werden. Mit dieser Maßnahme können Verwaltungskosten gespart und die Bürger in Flensburg entlastet werden.

Weiterhin soll der Stadtverwaltung die Möglichkeit gegeben werden, Stellen innerhalb der einzelnen Fachbereiche nach eigenem Ermessen umzuverteilen und den teilweise geänderten Ansprüchen Rechnung zu tragen. Nicht jede Stelle ist heute noch in Ihrem ursprünglichen Umfang notwendig, wohingegen in anderen Bereichen dringend Personal benötigt wird.

Ein dritter Baustein stellt die Mitarbeitermotivation dar. Leistung muss sich lohnen, auch das ist ein liberales Grundprinzip, dass die FDP in der Flensburger Verwaltung einfließen lassen möchte. Vorschläge zur Kostenoptimierung in der Verwaltung sollen belohnt werden, schließlich kommen diese allen Flensburgern zugute und sind ein Bestandteil, den Schuldenberg abzubauen.

Weitere Personaleinstellungen und damit Kostensteigerungen sollen ausgesetzt werden, zumindest solange, bis der Schuldenberg getilgt ist.

„Nachhaltige Politik ist unser Grundsatz und eine effektive Verwaltung der Schlüssel einer gut funktionierenden Stadt“ so Kay Richert, Fraktionsvorsitzender der FDP-Ratsfraktion. „Wir sind uns sicher, mit diesem Antrag einige Schritte weiter auf dem Pfad des Schuldenabbaus gehen zu können und keine weiteren Schulden für unsere Kinder anzuhäufen“.