Regulierungswahn: Dänen-Ampel gefährdet deutsches Alleinstellungsmerkmal

Freie Fahrt für freie Bürger

Zu den Forderungen der Grünen, ein generelles Tempolimit von 120km/h auf allen Autobahnen einzuführen, sagt Pressesprecher Dominik Ulbricht:

Dominik Ulbricht
Dominik Ulbricht

„Die Grünen setzen in ihrer Regulierungswut ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal Deutschlands aufs Spiel, um durch grüne Ideologie die Menschen in ihrer Freiheit und ihren Verhaltensweisen einzuschränken. Die „German“ Autobahn ist international bekannt und ein tadelloses Beispiel für ein funktionierendes liberales System. Alle Verkehrsteilnehmer haben sich an bestimmte Regeln zu halten, um andere nicht zu gefährden und ein harmonisches Miteinander zu ermöglichen. Dafür erhält Deutschland international Ansehen und Anerkennung. Die Forderung der Grünen nach einem Tempolimit geht an der Realität der Menschen vorbei. Zu Hauptverkehrszeiten sind höhere Geschwindigkeiten so schon nicht möglich, warum sollte ein PKW-Fahrer zu ruhigeren Zeiten nicht in einer höheren Geschwindigkeit fahren dürfen, um Lenkzeiten zu verringern und Termine einhalten zu können? “

Ebenfalls hält Ulbricht das Argument des verringerten Spritverbrauchs und Straßenverschleißes für hanebüchen:

„Die Grünen sind der Meinung, dass ein Tempolimit den Spritverbrauch verringert und dies bei den hohen Kraftstoffpreisen den Menschen finanziell entlasten würde. Eben hier offenbart sich wieder die Bevormundungspolitik der Grünen. Aus liberaler Sicht sind Autofahrer in der Lage, ihre Fahrgeschwindigkeit eigenverantwortlich zu bestimmen und dies mit ihrem eigenen Geldbeutel abzuwägen. Außerdem sind Fahrzeuge auf dem heutigen Stand inzwischen so konzipiert, dass der Motor auch bei hohen Geschwindigkeiten auf niedrigen Drehzahlen läuft und der Kraftstoffverbrauch dadurch nicht sonderlich steigt. Weshalb der Straßenverschleiß durch ein Tempolimit verringert werden soll, ist mir ebenfalls schleierhaft. Die Straßen sind für LKWs mit über 40 Tonnen Traglast ausgelegt. Diese schweren Fahrzeuge sorgen für den Großteil des Straßenverschleißes.“

Abschließend warnt Dominik Ulbricht vor einem generellen Tempolimit und fordert die Anpassung von bestehenden Tempolimits an die Richtgeschwindigkeit:

„Die Grünen täten sich gut daran, sich mit den wirklichen Problemen der Menschen in diesem Land auseinander zu setzen. Das Nahverkehrsnetz ist zu Stoßzeiten schon jetzt an seinen Grenzen, zudem bietet der ÖPNV nicht die Flexibilität, die die Menschen in der heutigen Zeit benötigen – solche Pläne sind fernab der Realität. Eine menschen- und wirtschaftsfreundliche Verkehrspolitik bremst weder Autofahrer aus, noch begräbt sie notwendige Verkehrsprojekte und verschließt die Augen vor Schwächen des öffentlichen Nahverkehrs, weil dies nicht in die eigene grüne Ideologie passt. Vielmehr sollten die Grünen die bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzungen von 120 km/h an die Richtgeschwindigkeit 130 km/h anpassen – es kann nicht sein, dass man auf engen und kurvigen Landstraßen 100 km/h fahren und auf einer breiten, gut ausgebauten Autobahn mit Standstreifen, Fahrbahntrennung und Markierung dann nur 120 km/h fahren darf.

Freie Fahrt für freie Bürger!