Planungsausschuss: FDP erreicht kleines Zugeständnis für SONWIK-Anwohner

Im Planungsausschuss am 07.07.2015 wurde unter Tagesordnungspunkt 4 die Genehmigung des Hotels in der SONWIK beschlossen. Nach kontroverser Diskussion hat auch die FDP dem Vorhaben zugestimmt.

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„Begegnungsverkehr ist kein Problem“ – wirklich?

„Dieses Hotel wird eine Bereicherung für Flensburg“ ist FDP-Mann Kay Richert überzeugt. Er vertrat die Freidemokraten im Planungsausschuss.

„Auch die FDP will das Hotel. Dennoch dürfen die Bedenken der Anwohner nicht vom Tisch gewischt werden. Dafür haben wir uns eingesetzt.“

Die Anlieger hatten sich besorgt gezeigt über die Verkehrssituation. Die jetzt schon prekäre Parkplatzsituation sowie die Planungen zum Anreise- und Lieferverkehr sind ihrer Meinung nach bei der Planung nicht beachtet worden. Außerdem stoßen sich einige Anwohner an der Höhe des geplanten Anbaus, der das benachbarte Kapitänshaus um bis zu fünf Meter überragen soll.

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Anlieferungen und Anreise sind nur über die enge Fördepromenade möglich

Die problematische Verkehrssituation wurde sowohl von Vertretern anderer Parteien wie auch von Seiten des zuständigen Fachbereichsleiters schlicht abgestritten. Richert: „Ein Verhalten, das wir auch von anderen Planungen her gut kennen.“ Auch die Frage, warum denn das Einfahrverbot für Busse aufgehoben worden sei, konnte nicht beantwortet werden. Nach zähem Disput konnte dann doch die Einigung erzielt werden, daß eine Nachbetrachtung der Verkehrssituation stattfinden wird und – sollten sich die Befürchtungen als wahr herausstellen – der Ausschuß für Abhilfe sorgen wird.

„Es war nicht viel, was die FDP im Sinne der Anwohner erreichen konnte“ sagt Kay Richert dazu. „Bei den bestehenden Mehrheiten bin ich aber froh, daß der Ausschuss überhaupt ein Zugeständnis gemacht hat.“