Junge Liberale: Verkehrsinfarkt wie befürchtet – Dänenampel muss handeln!

Flensburg. Wie am heutigen Dienstag, 06.11.2012, im SHZ Artikel „Kein Licht am Ende des Elbtunnels“ zu lesen, steuert Schleswig-Holstein auf einen baldigen Verkehrsinfarkt zu. Die Jungen Liberalen verweisen aus diesem Anlass auf den Beschluss ihres Kreiskongresses vom 08.06.2012 „Koalitionsvertrag gleich Verkehrsinfarkt“, indem  auf die dramatische, verkehrspolitische Entwicklung Schleswig-Holsteins hingewiesen wurde.

Jan Matthiesen

Hierzu sagt Jan Matthiesen (25), ehemaliger Kreisvorsitzender der JuLis und Beisitzer im Kreisvorstand der FDP: „Im Juni haben wir im Zuge des Koalitionsvertrages auf die dramatische verkehrspolitische Situation des Landes aufmerksam gemacht. Die Fehmarnbelt-Querung wird kommen und somit auch mehr Verkehr für die A7. Nach den aktuellen Meldungen, dass Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Elbtunnel bis 2030 zu erwarten sind, fordern wir die gesamte Landesregierung, auf sich diesem Problem anzunehmen.

Der Verkehrsinfarkt droht und mit dem einfachen Weiterbau der A20 bis zur A7 werden wir keine Entlastung für den Verkehr nördlich und südlich des Elbtunnels erleben. Verkehrsminister Meyer muss es dringend gelingen, die Koalitionsfraktionen zu überzeugen, dass der Weiterbau der A20 und vor allem die westliche Elbquerung, für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein eine elementare Bedeutung besitzt.

Wünsche seitens des Ministeriums allein reichen hier nicht. Hier rollt ein realpolitisches Problem auf Schleswig-Holstein zu. Herr Verkehrsminister, handeln Sie jetzt!“