Grenzdreieck: Konferenz im Alsion Sonderburg

Sonderburg. Anlässlich einer politischen Konferenz des sogenannten Grenzdreiecks am 23. November 2015 trafen sich politisch Verantwortliche und Verwaltungsmitarbeiter, um den Stand der Kooperation zu beleuchten und die mögliche weitere Agenda zu besprechen. Grenzdreieck, das ist eine grenzübergreifende Kooperation der Städte Apenrade, Sonderburg und Flensburg. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung der Region.

Kay Richert, der für Flensburgs FDP an der Konferenz teilnahm, lobt das Bündnis: „Offene Grenzen sind überall auf der Welt dynamische Regionen – so kann es auch hier sein.“ Jahrzehntelang sei beklagt worden, dass Flensburg als Oberzentrum kaum Hinterland habe. „Andere, wie etwa Harrislee oder Pattburg haben die Vorteile der Lage begriffen und die Chancen beim Schopf gepackt. Das Ergebnis kann man heute sehen.“

„Die Menschen im Grenzland müssen klar erkennen können, warum für sie persönlich eine Kooperation gut ist“ sagt FDP-Mann Kay Richert. „Derzeit nehmen sie nur wahr, dass das Straßenbild in Flensburg dänischer wird. Handfeste Vorteile für jeden deutlich zu machen, das ist Aufgabe von Politik und Medien.“

In den drei Partnerkommunen sind die wirtschaftlichen Schwerpunkte unterschiedlich. Zudem gibt es viele dänische Unternehmen, die sich auf deutscher Seite niederlassen wollen. „Wenn wir wollen, dass die Arbeitsplätze in der Region bleiben, müssen wir den Unternehmen Gründe dafür liefern. Die Kooperation im Grenzdreieck ist hierfür ein richtiger Schritt.“