Flensburger FDP zelebriert liberalen Nachmittag mit Gästen und Freunden

v.L. Richert, Brodersen, Klug, Hinrichsen, Geyer

Am Nachmittag des 9. April 2011 hatte der Kreisverband Flensburg zum Frühjahrsempfang geladen. Eine große Zahl von Gästen war der Einladung gefolgt, um bei schönstem Wetter einen gemeinsamen Nachmittag an der Förde zu verbringen.

 

 

 

Kay Richert

Zur Eröffnung sprach FDP-Kreisvorsitzender Kay Richert zu den Gästen. Dabei ging er zunächst auf die Situation der Partei ein. Sicherlich wurden Fehler gemacht, doch die FDP dürfe sich auch nicht alle unpopulären Entscheidungen der Koalition zuschreiben lassen. „Glaubt denn jemand ernsthaft, Westerwelle hätte seine Enthaltung zum Militäreinsatz in Lybien nicht zuvor mit Merkel abgestimmt?“, so Richert.

Dr. Ekkehard Klug, Mdl

Zu Gast war der Schleswig-Holsteinische Minister für Bildung und Kultur, Dr. Ekkehard Klug (FDP), welcher in einem Grußwort auf die derzeitige Bildungssituation im Land einging. Dabei hob er die Erfolge der Koalition hervor. Viele Eltern seien froh, dass am Gymnasium nun auch wieder G9 angeboten werde. Durch die Einrichtung sog. Flexklassen konnte die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss verringert werden.

Dr. Fabian Geyer

Der Hauptredner, Dr. Fabian Geyer vom Arbeitgeberverband, ging in seiner Rede hauptsächlich auf den Sparkurs der Kieler Koalition ein. Die Konsolidierung sei richtig und notwendig, dennoch rügte er die desolate Kommunikation und Erklärung der Maßnahmen seitens der Regierung. Auch mahnte er die Flensburger, sich nicht als den „großen Verlierer“ bei der Haushaltskonsolidierung zu betrachten.

Simon Faber

Auch OB Simon Faber (SSW) sprach ein paar Worte. Dabei bedankte er sich noch einmal bei Kay Richert und seinem Team für den fairen Wahlkampf. Er ging kurz auf den Haushaltsstabilisierungspakt der Stadt ein. Alle Bereiche seien gefordert, nun konstruktiv eine Lösung zu erarbeiten, wie das Sparziel erreicht werden könne.

Carsten Peter Brodersen, MdL

Der Landtagsabgeordnete Carsten-Peter Brodersen (FDP) ging in seiner Rede auf die derzeitigen Personaldebatten in der Partei ein. Er bekräftigte seine Forderung, Guido Westerwelle nicht komplett fallenzulassen und schlug vor, den Fraktionsvorsitz wieder an Westerwelle zu geben. Dirk Niebel solle laut Brodersen ein vereintes Außen- und Entwicklungshilfeministerium leiten.

Komplettiert wurden die Reden durch kurze Grußworte von Meike Bruhns, Vorsitzende der Flensburger FDP-Ratsfraktion sowie der Kreisvorsitzenden des SSW und Landtagsabgeordneten Silke Hinrichsen.

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