Flensburg nutzt die ersten Sonnenstrahlen

Flensburger Liberale promoten das Libervent

Bei strahlendem Frühlingswetter trafen sich am Samstag Mitglieder der FDP Flensburg und der Jungen Liberalen, um für das Libervent im März zu werben. Titel der Diskussionsveranstaltung am 22.03.2011 im Stift St. Klara ist „Braucht Schleswig-Holstein eine Obduktionspflicht für Kinder?“

Vorneweg die Führungsspitzen beider Verbände: „Politische Basisarbeit ist auch Chefsache,“ befinden die Kreisvorsitzenden Jan Matthiesen (JuLis) und Kay Richert (FDP).

„Arbeit muss getan werden, aber sie soll auch Spaß machen. Deshalb haben wir uns mit Plunder und heißem Apfelsaft gestärkt, bevor wir in eineinhalb Stunden 1.000 Wurfzettel verteilt haben,“ lacht Kim Harder, stellvertretender Vorsitzende der FDP Flensburg. Der Flensburger Arzt und Apotheker zeichnet für die Organisation des Libervent genannten Diskussionsabends verantwortlich. „Bremen hat als erstes Bundesland eine Obduktionspflicht eingeführt. In Wissenschaft und Gesellschaft wird das Thema kontrovers diskutiert. Einige halten die Obduktion im Sinne des Kinderschutzes für unabdingbar, andere lehnen sie rundweg ab. Wir möchten dieses Thema von allen Seiten beleuchten. Mit Professor Dr. Dr. Kaatsch haben wir dazu die Koryphäe auf dem Gebiet der Rechtsmedizin gewinnen können.“

Am nächsten Wochenende werden die nächsten Wurfzettel verteilt. „Wir hoffen, dass sich wieder genügend freiwillige Helfer finden“, so Kim Harder. Mithelfer melden sich bitte unter info@fdp-flensburg.de.