FDP setzt weiter auf kommunalen Ordnungsdienst

Die Müllsituation an Flensburgs Stränden erfordert ein Umdenken gegenüber städtischen Kontrollorganen

Nachdem die Flensburger Strände in den vergangenen Wochen zunehmend Ziel von Verschmutzungen wurden, welche letztlich auch in einem Personenschaden endeten (das Flensburger Tageblatt berichtete am 9. Juli), fordert die Ratsfraktion der FDP-Flensburg weiterhin den kommunalen Ordnungsdienst. Andere Gegenmaßnahmen, wie das Aufstellenvon Verbotsschildern und Behältnissen für Grillkohle, zeigten zuletzt nur wenig Effekt. Auch eine Aufräumaktion am Strand Ostseebad, welche vergangene Woche von der Flensburger Brauerei organisiert wurde, änderte an dem Zustand nichts. Bereits am nächsten Tag befand sich der Strand wieder in vermülltem Zustand.

„Wenn wir langfristig wollen, dass Sauberkeit an den Flensburger Stränden einkehrt, brauchen wir ein städtisches Kontrollorgan, welches Ordnungswidrigkeiten ahndet“, sagt Erik Jäger, Bürgerservicepolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. „Die FDP fordert dies seit mehr als zwei Jahren in Form eines kommunalen Ordnungsdienstes. Es ist Zeit, die ideologischen Barrikaden abzulegen, um lösungsorientiert und fraktionsübergreifend zu arbeiten.“

Nach den Sommerferien ist seitens der Stadt eine Arbeitsgruppe geplant, welche sich mit der Einrichtung eines kommunalen Ordnungsdienstes beschäftigen soll.