FDP: Schluss mit der Planwirtschaft!

Flensburg. Der FDP-Kreisverband und die FDP-Ratsfraktion fordern Stadtverwaltung und Planungsausschuss auf, ihre Blockadehaltung in Sachen Einzelhandel in der Schleswiger Straße aufzugeben.

Dominik Ulbricht, Pressesprecher

Dominik Ulbricht, Pressesprecher im FDP-Kreisverband, sagt dazu: „Die Haltung von Stadtverwaltung, CDU, SPD und Grünen trägt eindeutig planwirtschaftliche Züge. Flensburg täte gut daran, wenn zukünftig erfahrene Unternehmer in solche Entscheidungen einbezogen würden und nicht allein von Bürokraten getroffen würden. Das mag dem einen oder anderen Politiker zwar vollkommen verrückt vorkommen, aber dieses Modell funktioniert woanders schon erfolgreich seit einigen Jahrzehnten.“

Des Weiteren lässt Ulbricht Aussagen von Verwaltungsfrau Kohly wie „Alles nicht zulässig“ nicht gelten: „Die Stadt Flensburg ist ganz und gar nicht in der Position wählerisch zu sein. Renommierte Firmen, wie Toys “R” Us, müssen mit Kusshand begrüßt werden – schon allein um die Stadt familienfreundlicher zu machen und eine schnelle Nutzung für die leerstehenden Immobilien zu finden – alles andere macht unsere Stadt für zukünftige Arbeitgeber äußerst unattraktiv. Nur so hat Flensburg die Chance sich in Zukunft zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort zu entwickeln.“

Kay Richert
Kay Richert, Kreisvorsitzender

FDP-Kreisvorsitzender Kay Richert hält es für den richtigen Zeitpunkt, um endlich umzudenken: „Die Haltung von CDU, SPD und Grünen ist absurd und schädlich für Flensburg. Flensburg braucht mehr Unternehmen, denn das bedeutet Arbeitsplätze und Einnahmen für die Stadt. Wem ist damit gedient, wenn den Unternehmen hier die Tür vor der Nase zugeknallt wird und sie sich stattdessen in Handewitt oder Harrislee ansiedeln? Jedenfalls keinem Flensburger! Schluss mit der Planwirtschaft! Es ist Zeit für ein liberales Konzept.“