FDP-Fraktion wächst: Susanne Rode-Kuhlig tritt der liberalen Ratsfraktion bei

Flensburg. Die fraktionslose Ratsfrau Susanne Rode-Kulig ist zum 01. August der FDP-Ratsfraktion beigetreten. Gerade erst war Rode-Kuhlig ein aufsehenerregender Coup gelungen: „Sie war es, die alle Fraktionen an einen Tisch gebracht und so die Diskussion um einen Krankenhausneubau auf die Tagesordnung gebracht hat“ sagt FDP-Fraktionschef Kay Richert. „Ich freue mich riesig, eine so profilierte und von allen Seiten anerkannte Kommunalpolitikerin zu gewinnen!“ Rode-Kuhlig ist bekannt für klare Ziele und klare Worte. Richert: „Wenn es um ihre Anliegen für Flensburg geht, sind ihr die Lorbeeren weniger wichtig als der Erfolg.“

Diese Orientierung am Ziel ist es auch, warum Rode-Kuhlig der kleinen FDP-Fraktion den Vorzug gegeben hat. „Angebote von anderen Fraktionen hat es gegeben“ bestätigt Rode-Kuhlig, ohne dabei weiter ins Detail gehen zu wollen. „Entscheidend war für mich, wie sich die FDP-Fraktion bisher für Flensburg reingehängt hat. Ich bin von Engagement und Enthusiasmus dieser jungen Fraktion begeistert.“ Die Freien Demokraten scheinen zur Zeit besonders für junge Leute attraktiv zu sein, was sich auch in der Ratsfraktion zeigt. „Natürlich profitieren wir von den Hochschulen. Aber es kommen auch Azubis und Schüler zu uns“ freut sich Richert als Vorsitzender. „Es ist ein irre gutes Gefühl zu sehen, wie die jungen Menschen Verantwortung übernehmen wollen.“

Susanne Rode-Kuhlig wird der Planungspolitik treu bleiben. „Städtebau ist ein Thema, dass die täglichen Anliegen der Flensburger direkt betrifft. Ich will mit den Bürgern im Gespräch bleiben und ich will echte Verbesserungen für uns Flensburger erreichen“ sagt sie zu ihrem Lieblings-Politikfeld. „So bin ich auch zum Thema Krankenhaus gekommen.“ Ist sie mit dem Erreichten zufrieden? „Der Stein ist ins Rollen gekommen. Die Politik hat erreicht, dass das Thema nun Chefinnen-Sache ist und sich Oberbürgermeisterin Simone Lange direkt um den Fortgang kümmert.“ Das sei gut so. An anderer Stelle gebe es aber noch immer vieles zu tun. Darum wolle sie sich nun zusammen mit den Kollegen kümmern: „Versprochen!“