Ein Krankenhaus – eine Trägerschaft

Mit großem Erstaunen haben die Flensburger Freien Demokraten die Nachricht vernommen, dass im neuen Zentralkrankenhaus eine Fortsetzung bisheriger Doppelstrukturen in Form einer getrennten Trägerschaft durch Diako und Malteser angestrebt wird.

Wir halten eine solche Struktur für nicht zukunftsfähig und vor allem dem Patientenwohl abträglich. Weiterhin entspricht eine doppelte Trägerschaft nicht dem Grundsatz einer wirtschaftlichen Patientenversorgung – gerade im Hinblick auf die immer weiter steigenden Versorgungskosten im medizinischen Bereich.
Warum also für teures Geld zwei Verwaltungen mit jeweils eigener Geschäftsführung, eigenem Controlling, eigenem IT-System und eigener Abrechnungsabteilung in einem neuen Krankenhaus etablieren, die dann auch noch um die Patienten konkurrieren?

So würde unser aller Geld, welches von unserem Land und von unseren Krankenkassen an das neue Krankenhaus gezahlt würde, verplempert.
Es liegt auf der Hand, dass diese finanziellen Mittel vielmehr für ausreichend Pflegepersonal, ärztliches Personal und eine gute Ausstattung, wie beispielsweise ein Bewegungsbad, benötigt werden.
Ein jeder, der es gut mit den Menschen meint, sollte dies berücksichtigen.

Kim Harder
Kreisvorsitzender Freie Demokraten Flensburg