Ein Kommentar zu den G20-Ausschreitungen: Die FDP Flensburg distanziert sich von Gewalt jeglicher Art!

Wir als Mitglieder von der FDP Flensburg haben die Bilder des G20-Gipfels sehr bestürzt und erschrocken aufgenommen: die vielen Verletzten, das Ausmaß der Zerstörung und auch den Schrecken, den diese Zerstörungswut bei vielen Hamburger Bürgern hinterlassen hat. Wir konnten nicht glauben, was wir sahen und hörten. Noch erschrockener waren wir jedoch über diverse Rechtfertigungsversuche für diese Zerstörungswut, welche einzelne Politiker der Partei Die Linke (hauptsächlich in den sozialen Medien) ausgesprochen hatten. Die Teilnehmer, die für die Schäden verantwortlich sind, werden in den Medien oft als Aktivisten bezeichnet. Für uns sind es Terroristen! Sie achten die Werte und den Besitz fremder Bürger genau so wenig, wie Personen, die in U-Bahnen, auf Weihnachtsmärkten und anderen Orten mit terroristischen Gewaltakten Angst und Schrecken verbreiten.

Wir verurteilen diese Gewalt und die Rechtfertigungsversuche mancher Politiker für diese Brutalität aufs Schärfste!

Auch die Erklärungsversuche aus der linken Szene, die in der Woche nach dem G20-Gipfel in einem Video beim SHZ veröffentlicht wurden, haben wir fassungslos aufgenommen. Dort heißt es von Hanna Poddig bspw.: „In welchem Fall es sinnvoll ist, was anzuzünden, steht mir nicht zu, das irgendwie einzuschätzen. Grundsätzlich freue ich mich über Menschen, die sich nicht kontrollierbar machen lassen. Also, die keine Lust haben (…) nur an Orten, wo die Polizei weiß, wo sie sind, das zu tun, wovon die Polizei weiß, dass sie es tun. (…) Ich finde es richtig und wichtig, dass es kreativen und entschlossenen Widerstand gab. Den halte ich auch für notwendig angesichts der Welt, in der wir leben.“ Auch die Pressesprecherin der ehemaligen Luftschlossfabrik, Sarah Leichnitz, äußerte sich in dem Video und verglich die Ereignisse beim G20-Gipfel mit einer „Bürgerkriegsübung“ von Seiten der Polizei. Unvergessen sind für uns Flensburger Liberale die Bedrohungen aus dem Lager der Luftschlossfabrik gegen einzelne unserer Mitglieder. Da wurde in den sozialen Medien zu Gewalt gegen FDP-Ratsherren und deren Familien aufgerufen und deren Rechte mit Füßen getreten, während die Besetzer Rechte für sich einforderten, die sie anderen absprachen oder deren System sie kritisierten und nicht anerkannten.

Wir fordern, dass sich endlich was ändern muss. Gewalt, egal, woher sie kommt, darf nicht toleriert werden. Es spielt für uns keine Rolle, ob Nazis Menschenleben von Flüchtlingen aufs Spiel setzen und hetzen oder, ob linke Extremisten Polizisten mit Steinen bewerfen und gegen das System hetzen. Beides ist menschenverachtend und widerlich! Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen und gehört bestraft.

FDP-Kreisvorstand Flensburg