Bundeswehrstrukturreform trägt liberale Handschrift

Flensburg. Die FDP Flensburg zeigt sich erfreut über den Einsatz des Landesvorsitzenden der FDP-Schleswig Holstein, Jürgen Koppelin, als Berichterstatter über die Bundeswehr im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Die aktuelle Debatte über die Standorte in Flensburg wird von vielen Seiten geführt. Bei Betrachtung der veröffentlichten Grobstruktur des Verteidigungsministers De Maizière wird deutlich, dass eine liberale Handschrift für den Erhalt der Flensburger Standorte klar erkennbar ist.

Kay Richert
Kay Richert

Hierzu sagt der Flensburger FDP-Kreisvorsitzende Kay Richert:
„Wenn man sich die Grobstruktur des Verteidigungsministers vornimmt, wird zu diesem Zeitpunkt schon deutlich, dass besonders die Marineschule Mürwik (MSM) an der Spitze aller Schulen der Marine eine deutlich gestärkte Position bekleiden wird. Im Gegensatz zu anderen Truppenteilen ist auch die Standortfrage in puncto MSM weitgehend unstrittig.

Das Verdanken Schleswig-Holstein und besonders Flensburg dem FDP-Landesvorsitzenden Jürgen Koppelin, der uns als Berichterstatter im Haushaltsausschuss eine starke Stimme verliehen hat. Unser Glück, dass dort jemand mit starken Bindungen an Flensburg sitzt – Koppelins Großvater war Bahnhofsvorsteher in Flensburg Weiche.

Auch dass der Leiter des Arbeitsstabs Strukturreform, Vizeadmiral Manfred Nielson, sich als Kommandeur der MSM von den Vorzügen des Standorts Flensburg überzeugen konnte, war sicherlich nicht von Nachteil.

Weiterhin dringend notwendig bleibt es für uns Flensburger, sich für den Erhalt der weiteren Truppenteile und Dienststellen einzusetzen: Auch Fernmeldebereich, Schule für strategische Aufklärung und Bundeswehr-Dienstleistungszentrum sind in Flensburg stark verwurzelt und es finden viele Flensburger hier ihren Arbeitsplatz. So sehr wir uns über die Unterstützung der Union in Sachen MSM freuen, so dringend brauchen wir sie in Hinsicht auf die anderen Dienststellen und Truppenteile.

Die FDP Flensburg wird sich auch in den nächsten Monaten für den Erhalt der weiteren Flensburger Bundeswehr-Dienststellen einsetzen und ist in der Sache natürlich über jeden Mitstreiter erfreut. Eine symbolische Kampagne zum Erhalt der MSM halten wir jedoch für zu kurz gegriffen.“